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ALBA im Nachtschicht-Modus

Guns N’ Roses machten im Juni den Anfang. Danach ging es im Berliner Olympiastadion nonstop weiter: Rolling Stones, Helene Fischer, Ed Sheeran, Beyoncé & Jay-Z. Am Ende des Sommers kam auch noch die Leichtathletik-EM. Für ALBA bedeutete das vor allem: tonnenweise Abfälle.

 

Alba Group Mitarbeiter vor dem Olympiastadion

Der Ablauf ist nach einem Konzert stets streng getaktet: Während auf der Bühne noch die Zugabe läuft, stehen ALBA-Einsatzleiter Taylan Yildirim und sein 30-köpfiges Team hinter den Kulissen schon bereit. Binnen kürzester Zeit – weniger als 30 Minuten – muss der Bereich unmittelbar vor der Bühne, das so genannte Infield, aufgeräumt werden, damit der Bühnenabbau starten kann. Auf das Material warten draußen bereits 50 Lkws, die, kaum sind sie beladen, sofort zum nächsten Tourneestandort aufbrechen.

 

Stadion bei einem Konzert

 

Herausforderung Beyoncé

Vor allem das Beyoncé-Konzert brachte die Kollegen ins Schwitzen: Anstelle von 30 Minuten für den Innenraum hatten sie nur 15 – und das bei doppelt so vielen Besuchern – 60.000 anstatt 30.000. Nach dem Bühnenabbau wird es dann ruhiger – aber nicht weniger arbeitsreich: Noch bis um 10 Uhr am nächsten Morgen kümmert sich die ALBA-Crew darum, auch die restlichen Bereiche des Stadions von Abfällen zu säubern. Rund 9 Tonnen kommen pro Konzert zusammen, vor allem Restabfälle, Kunststoffe und Papier.

 

Nachtschicht nonstop

Nach Helene Fischer & Co. stand das eigentliche Megaevent aber erst noch bevor: Vom 6. bis zum 12. August fand in Berlin die Leichtathletik-EM statt. Für ALBA bedeutete das: eine Woche Nachtschichten am Stück , 55.000 Besucher täglich, 35 Tonnen Abfälle insgesamt. Nacht für Nacht rückten die Kollegen aus: 40 Handreiniger, zwei Mitarbeiter im Presswagen und zwei Kehrmaschinen. Zwischen 23 Uhr und 6 Uhr befreiten sie die Tribünen, alle Böden im Stadion und auf dem Gelände sowie die Flächen im Olympiapark von Abfällen. Insgesamt leerten sie 500 Müllbehälter, pressten die Abfälle in Containern zusammen und transportieren sie schließlich zum Zwischenlager in Berlin-Reinickendorf. Den größten Anteil machten die Pappteller aus den Imbiss-Ständen sowie die Papierhandtücher aus den Toiletten aus. Hinzu kamen leere Kartons und Ketchup-Flaschen.

Taylan Yildirim, der seit zwölf Jahren bei ALBA dabei ist, nimmt den nächtlichen Marathon gelassen. „Die Nachtarbeit hat trotz der Anstrengung auch ihr Gutes“, sagt er. „Wir können ungestört arbeiten und es ist angenehm kühl, das kann man bei diesem heißen Sommer schon fast genießen.“ Am Ende konnte sich nicht nur die Bilanz der deutschen Leichtathleten sehen lassen, die immerhin 19 Medaillen abräumten. Auch das ALBA-Team hat einen spitzen Job gemacht.

 

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