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ALBA Metall Süd Franken setzt auf intelligentes Tracking

Wo genau befindet sich aktuell welche Lieferung? In welchem Zustand sind meine Container? Sämtliche Prozessschritte zu dokumentieren und effizient zu steuern, stellt für viele Unternehmen eine Herausforderung dar.

Welche Chancen die Digitalisierung in diesem Bereich bietet, zeigt das Beispiel der ALBA Metall Süd Franken. In Zusammenarbeit mit dem Dienstleister GPSauge hat sie ihren Fuhrpark mit einem Telematik-System ausgestattet, das über Bluetooth-Sender mit den Containern „kommuniziert“. Die ersten Erfahrungen mit der intelligenten Tracking-Lösung sind mehr als vielversprechend.

Mit Stahl- und Metallschrott kennen sie sich aus: Unsere Kollegen von der ALBA Metall Süd Franken sind überall dort zur Stelle, wo Schrotte anfallen, bereiten das Material fachgerecht auf und liefern die begehrten Recyclingrohstoffe zur Weiterverarbeitung an die Eisen- und Stahlindustrie. 30 Lkw sowie rund 2.000 Absetz- und Abrollcontainer sind im Einsatz, um die schweren und oft sperrigen Güter zu transportieren.

 

„Bei einem so großen Containerbestand ist es fast unmöglich, mithilfe von Excel-Listen oder gar Karteikarten den Überblick zu behalten“, sagt Geschäftsführer Frank Ziegler. Genau das ist jedoch entscheidend für eine reibungslose Auftragsabwicklung. Um effizient arbeiten zu können, muss die Disposition genau wissen, wo sich welche Container befinden, in welchem Zustand sie sind und welche Systemfahrzeuge eingesetzt werden können. „Wir haben deshalb nach einer Tracking-Lösung gesucht, die für mehr Transparenz und Sicherheit sorgt.“

 

 

Frank Ziegler
Geschäftsführer ALBA Metall Süd Franken

 

Gezielte Investition zahlt sich aus

 

Nach dem durchschlagenden Erfolg des Pilotprojekts wird die neue Tracking-Lösung jetzt überall eingeführt. Ziel ist es, innerhalb eines Jahres sämtliche Container und Behälter mit BLE-Tags auszurüsten und in das Telematik-System zu integrieren. Mittelfristig ist außerdem eine Verknüpfung mit dem ERP-System des Unternehmens geplant, um Aufträge für die Fahrer künftig halbautomatisch zu erzeugen. „Die Schrottbranche zählt nicht unbedingt zu den Vorreitern in Sachen Digitalisierung“, so Frank Ziegler. „Umso wichtiger ist es jetzt, die vorhandenen Potenziale auszuschöpfen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Investition in bedarfsgerechte Lösungen zahlt sich in jedem Fall aus.“

 

Deutliche Prozess­verbesserungen

Auch wenn die Technologie grundsätzlich nicht neu ist: Die Lösung, die der Telematik-Dienstleister GPSauge gemeinsam mit der ALBA Metall Süd Franken entwickelt hat, erfüllt passgenau die Anforderungen und ist in dieser Form bislang einmalig. „Wichtig für uns ist, dass wir das System überall mobil nutzen können – ohne zusätzliche Hardware“, erläutert Frank Ziegler. „Die bisherigen Erfahrungen sind sehr positiv; wir haben bereits deutliche Prozessverbesserungen erreicht.“

Die Zahlen sprechen für sich: Durch die Reduzierung von Fehlfahrten und Wartezeiten, eine bessere Auslastung der Fahrzeuge und somit letztlich die Verkleinerung des Fuhrparks konnte das Unternehmen die Effizienz im Logistikbereich um 25 Prozent steigern. Gleichzeitig stiegen die Erträge aus Containermieten um 22 Prozent, Reparatur und Wartung wurden optimiert und bei den Neuanschaffungen sparte die ALBA Metall Süd Franken 15 Prozent ein.

 

Sämtliche Container­bewegungen im Blick

 

 

Die Testphase begann im August 2019. Im ersten Schritt stattete das Unternehmen seine Fahrzeuge mit einem Telematik-System aus. „Größter Mehrwert für uns: Über ein Webportal können wir jederzeit die Fahrspur nachvollziehen. Wir wissen, wo sich die Kollegen befinden und können ihnen Aufträge ins Fahrzeug senden“, erläutert Frank Ziegler. Die zweite Herausforderung bestand darin, die Container in das Tracking-System einzubinden. Unter anderem aufgrund des hohen Batterieverschleißes entschied sich das Unternehmen gegen GPS-Tracker.

Stattdessen erhielten die Container Bluetooth-Low-Energy-Tags (BLE-Tags) – passive Sender, die sich über eine eindeutige Nummer automatisch identifizieren lassen. Wetter- und stoßfest verbaut, verbrauchen sie nur wenig Energie und kommunizieren über den Bluetooth-Funkstandard mit dem Telematik-System. Sobald eine Verbindung mit der Onboard-Unit eines Fahrzeugs aufgebaut wird, können Daten zum Objekt und zum Standort ausgelesen werden. „Der Schlüssel ist die intelligente Vernetzung der Gegenstände und Prozessschritte – Stichwort Internet of Things. So erhalten wir quasi in Echtzeit ein vollständig transparentes Bild sämtlicher Containerbewegungen.“

 

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