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ALBA und ALBA: Wie alles begann

Wie ist ALBA eigentlich zum Basketball gekommen? Durch einen Friseurbesuch des Firmengründers Franz Josef Schweitzer im Jahr 1990 – wirklich wahr. Seitdem stehen ALBA und ALBA für die längste Sponsoring-Partnerschaft im deutschen Profisport. Axel Schweitzer erzählt uns die Geschichte.

Mein Vater war notorischer Frühaufsteher. Sein Tag begann zwischen fünf und sechs Uhr – auch am Wochenende. Wenn er sich samstags die Haare schneiden lassen wollte, hatte ja um diese Zeit nirgendwo in Berlin ein Salon geöffnet. Aber er fand dann doch einen. Den Friseur hat er morgens mit seinem Auto von zu Hause abgeholt, was für den auch ganz praktisch war, denn ihm wurde immer mal wieder der Führerschein entzogen.

Auch Gerd-Ulrich Schmidt, den alle nur „Doc“ nannten, ging zu diesem Friseur. Er war Mannschaftsarzt bei den Charlottenburger Basketballern. Doc erzählte dem Friseur seine Sorgen: Der Verein habe nun die Playoffs erreicht, aber das Geld für die Auswärtsfahrten fehlte. „Kennen Sie nicht jemanden, der ein bisschen was übrig hat? 20.000 Mark?“, fragte er ganz direkt. Und der Friseur erzählte meinem Vater davon. Soll sich einen Termin geben lassen, so die Antwort.

So kam es, dass eines Tages Doc und Marco Baldi, der ja noch heute Geschäftsführer bei ALBA Berlin ist, bei meinem Vater im Büro vorsprachen. Und er sagte seine Unterstützung zu. Ich weiß noch, wie wir ihn damals alle heftig kritisiert haben, aber aus seiner Sicht waren die 20.000 Mark gut investiert. Er hatte das, was ein Unternehmer braucht: Die richtige Mischung aus Gefühl und Vision.

So kamen wir beide, mein Vater und ich, dann zum ersten Mal in die Sömmeringhalle und erlebten mit, wie das Team schließlich ins Finale einzog. Da trafen sie dann auf die Giganten aus Leverkusen. David aus Berlin gegen Goliath.

Und dann zwang der Underdog den Riesen in ein fünftes Spiel und brachte ihn an den Rand einer Niederlage. Das hat meinem Vater imponiert. Das mitzuerleben hat ihn zum Fan gemacht. Er beschloss einzusteigen – aber wenn, dann richtig! Dann müsse der Verein professionell geführt werden – und dann solle er auch ALBA heißen.

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