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Alles ein bisschen anders: Abfälle in Corona-Zeiten

Corona hält die Welt weiter fest im Griff. Vor allem während der Lockdown-Phasen ging und geht kaum etwas seinen gewohnten Gang. Das hatte auch Auswirkungen auf unsere Abfallströme im vergangenen Jahr. Mengen und Zusammensetzungen veränderten sich. Es sagt einiges über uns aus.

 

 

 

2020 war ein Jahr, in dem viele Unternehmen und Branchen nur teilweise arbeiten konnten. Hotels, Restaurants, Reisebüros, Bekleidungsgeschäfte und, und, und. Sie alle verzeichneten deutliche Einbrüche bei den Gewerbeabfällen. Auch an vielen Büro-Standorten fielen die Mengen geringer aus, weil die Angestellten von zu Hause aus arbeiteten.

In den Privathaushalten war die Entwicklung daher genau gegenläufig. Nach vorläufigen Zahlen des BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. zeigten sich hier bundesweit ein Anstieg der Glasabfallmenge von 5,9 Prozent und ein Mengenzuwachs bei Leichtverpackungen von 5,7 Prozent. Beim Altpapier veränderte sich über das Jahr hinweg insbesondere das Volumen und damit auch das Gewicht. Ursache: sperrige Verpackungen aus Pappe und Karton, die im Vergleich zu Zeitschriften und Zeitung weniger wiegen, legten deutlich zu.

 

Die Zahlen zeichnen ein recht genaues Bild, wie Corona unsere Lebensführung verändert hat: Statt in der Kneipe genoss man sein Feierabend-Bierchen zu Hause. Auch die Pizza, für die man normalerweise zum Italiener gegangen wäre, verspeiste man mangels Alternative in den eigenen vier Wänden. Und schließlich verlagerte man seine Einkäufe ins Internet – Amazon & Co. freuten sich. Das Ende vom Lied: jede Menge Plastikverpackungen, Glas und Pappkartons, die nun zuhause anfielen, statt im Büro oder im Restaurant.

 

Angesichts der Veränderungen sieht BDE-Präsident Peter Kurth die Entsorger dennoch gut aufgestellt: „Unsere Mitgliedsunternehmen sind auf den Mengenzuwachs bei den genannten Abfallströmen vorbereitet und haben die Lagerhaltung entsprechend angepasst. Die Firmen stellen zudem die durchgehende Entsorgung sicher. Ich bin sicher, dass unsere Branche auch während der zweiten Corona-Welle ihre Aufgaben in Deutschland erfüllt.“

 

Noch ein anderes Thema rund um Corona beschäftigt derzeit die Entsorger. Weiterhin werfen viele Bürgerinnen und Bürger Gesichtsmasken und Gummihandschuhe unsachgemäß in Gelbe Tonne oder Gelben Sack. Richtig aufgehoben wären die kleinen Gesundheitsschützer nach Benutzung dagegen – ähnlich wie Papiertaschentücher – im Restmüll – falls infektiös nochmal umschlossen durch einen extra Abfallbeutel. Ein Fakt, der sich hoffentlich bald herumspricht.

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