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Das Märchen vom Downcycling

Die Legende vom Downcycling, des Qualitätsverlusts der Rohstoffe im Recyclingprozess, hält sich hartnäckig, doch die Wahrheit ist einer andere: Das Recycling von Kunststoffabfällen hat sich in den letzten Jahren so schnell weiterentwickelt, dass moderne Recycling-Kunststoffe, Recompound genannt, den Primärrohstoffen auf Erdölbasis in nichts mehr nachstehen.

Auch die Herstellung von Recycling-Kunststoffen aus Haushalts- und Gewerbeabfällen ist auf qualitativ höchstem Niveau angekommen. Mittlerweile können Kunststoffabfälle trotz Flüssigkeitsresten, Spuren von Stabilisatoren, Pigmenten und organischen Molekülen, die auch nach einer guten Sortierung übrig bleiben, zu hochwertigen Rezyklaten verarbeitet werden.

 

Fürs Downcycling viel zu schade

Ein Beispiel aus der ALBA Group ist das Recompound „Procyclen“. Da der Werkstoff den Kunststoffen aus Primär-Rohstoffen absolut ebenbürtig ist, kommt er bei Produzenten von Verpackungsmaterialien ebenso gut an wie bei Herstellern von Büroartikeln und Haushaltswaren. So hat zum Beispiel die Baumarktkette toom eine Drehstapelbox in ihr Sortiment aufgenommen, die zu 100 Prozent aus Procyclen besteht und mit dem Umweltzeichen Blauer Engel ausgezeichnet ist.

Gut für´s Klima

Kurzum: Rezyklate sind heute eine gleichwertige Alternative zu Primärkunststoffen – eine Erkenntnis, die sich auch bei den Herstellern immer mehr durchsetzt. Die erfolgreichen Rezyklat-Produkte von toom, keeeper oder STABILO machen es vor. Nicht zu vergessen ist der positive Effekt in Sachen Klimaschutz: Der Einsatz von Recyclingkunststoffen kann im Vergleich zu Primärrohstoffen die Treibhausgasemissionen um 30 bis 50 Prozent reduzieren.

 

Was bleibt, ist die berechtigte Frage, warum es denn eigentlich nicht noch viel mehr Produkte aus Recyclingmaterial gibt. Das hat vor allem rechtliche Hintergründe.

Wer sich weitergehend für das Thema interessiert, dem sei der aktuelle TV-Beitrag des rbb empfohlen, in dem unsere Kollegen Björn Schwich von ALBA Recycling und Dr. Manica Ulcnik-Krump, Leiterin der Business Unit Recycled-Resource bei Interseroh, über die Hintergründe aufklären.

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