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Der Gelbe Sack: Fragen über Fragen

1991 tritt er erstmals in Erscheinung: der Gelbe Sack, verlässlichster Mitarbeiter des deutschen Recyclingsystems. Seine wichtigste Aufgabe: Dosen, Bechern und anderen Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas sind, ein vorläufiges Zuhause zu bieten, bis es auf ihrem Weg in ein neues Leben in der Sortieranlage für sie weitergeht. Und doch gibt der Gelbe Sack so manches Rätsel auf. Die Seite muelltrennung-wirkt.de leistet Aufklärungsarbeit.

Wer hat sich eigentlich für die Farbe Gelb entschieden?

„Bei uns hat jede Art von Abfall seine Tonne. Und davon hat jede ihre eigene Farbe: in der Regel blau für Papier/Pappe/Karton, schwarz für Restmüll oder braun für Bioabfall. Auch Glas trennen wir nach Farben. Und gebrauchte Leichtverpackungen, etwa aus Kunststoff, Alu, Weißblech oder aus verschiedenen Materialien zusammengesetzte Verbunde? Die kommen in den Gelben Sack. Oder in die Gelbe Tonne.

Wer genau über die Farbe bestimmt hat, ist leider nicht bekannt. Doch so viel ist klar: Sie sollte mit der Einführung der Wertstofferfassung 1991 einen aufmerksamkeitsstarken farblichen Kontrast zur schwarzen Restmülltonne setzen und zeigen, dass eine neue Zeit im Umgang mit Abfällen eingeläutet wurde. Diese Signalwirkung erfüllt sie bis heute.“

 

Warum ist er so dünn?

„Die dualen Systeme bestimmen darüber, wie genau die Säcke beschaffen sind. Die Vorgaben richten sich nach dem Mini-Max-Prinzip, das besagt: So wenig Material wie nötig, für so viele Verpackungen wie möglich. Schließlich ist der Gelbe Sack nur für leichte Verpackungsabfälle wie Joghurtbecher, Konservendosen, Aluschalen und Getränkekartons gedacht.

Schwerere Abfälle wie Spielzeug oder Bratpfannen darf er gar nicht schlucken, denn das sind ja keine Verpackungen. Ein weiterer Vorteil des dünnen Sackmaterials: Es ist transparent und macht es einfacher, zu erkennen, wenn er zweckentfremdet wurde.“

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