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Der Zen-Roboter aus Leipzig

Was aussieht wie eine abgefahrene Science Fiction-Szene, ist längst in der Realität angekommen – zumindest in der ALBA Group. Der sensorgestützte Roboter-Greifarm von ZenRobotics ist der neue Superstar in der Leipziger Sortieranlage.

Weder greift er je daneben noch macht er irgendwann Feierabend. Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit von bis zu 4.000 Zugriffen pro Stunde – mehr als ein Mal pro Sekunde – sortiert der Zen-Roboter bei der Abfallverwertung Leipzig (AVL), was das Zeugt hält – und das rund um die Uhr.

Doch das ist längst nicht alles. Der „Neue“ aus Finnland, der seit November 2018 im Test-Einsatz ist, ist ein echter Technik-Knaller: Während in gängigen Sortieranlagen die Erkennung der verschiedenen Abfallarten unter anderem per Nahinfrarot-Technik passiert, erledigt der Supersortierer dies mit einer Kamera und vor allem mit seiner dahinterliegenden künstlichen Intelligenz – sprich: einer Software, die stetig dazulernt. Anzahl der erkennbaren Fraktionen: unbegrenzt.

René Ottlinger, technischer Leiter der Anlage, erklärt, wie es funktioniert: „Zunächst scannt eine über dem Sortierband angebrachte Sensoreinheit die ankommenden Abfälle und erkennt ihre Beschaffenheit. Die Info gibt sie an den Roboterarm weiter, der sich gleich dahinter befindet und ständig von links nach rechts bewegt. Schließlich greift sich der Arm das Zielobjekt und befördert es blitzschnell in den richtigen Behälter.“

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: deutlich reinere Materialströme und weniger Aufwand in der manuellen Sortierung. Für die Mitarbeiter ergeben sich andere Herausforderungen. „Auf die Kollegen kommen durch den Zen neue technische Verantwortungen zu. Die Technik gibt ihnen die Möglichkeit, sich weiterentwickeln. Nicht zuletzt trägt das auch zu unserer Attraktivität als Arbeitgeber bei“, sagt Julia Menzel, die das Projekt als Ingenieurin begleitet.

Das Potenzial ist längst noch nicht ausgeschöpft. Im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft mit dem finnischen Hersteller will die ALBA Group die Abfallwirtschaft weiter revolutionieren. Es bleibt also spannend.

 

 

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