Melden Sie sich hier an und erhalten Sie den Inside-Newsletter per E-Mail.

Bitte füllen Sie das Pflichtfeld aus.
Bitte füllen Sie das Pflichtfeld aus.
Bitte füllen Sie das Pflichtfeld aus.
Bitte füllen Sie das Pflichtfeld aus.

* Pflichtfelder

* Pflichtfelder

Bequemer geht´s nicht. iPhone- und Android-Nutzer finden die kostenlose Inside-App im jeweiligen Store, egal ob für Ihr Smartphone oder Tablet.

Deutsch-Chinesisches Umweltforum in Peking

Am 30. und 31. Oktober 2019 fand in Peking das 6. Deutsch-Chinesische Umweltforum statt, an dem auch Bundesumweltministerin Svenja Schultze und Axel Schweitzer, Vorstandsvorsitzender der ALBA Group und stellvertretender Vorsitzender des Asien-Pazifik-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, teilnahmen.

 

Das Forum, das den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft fördern und die Umweltkooperation intensivieren will, war in diesem Jahr dem Wandel zu umwelt- und klimafreundlichen Wirtschaftsformen gewidmet. Die Teilnehmer diskutierten unter anderem über Treibhausgas-Neutralität, nachhaltiges Chemikalienmanagement und Kunststoff-Recycling.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze sagte in ihrer Eröffnungsrede: „Viele Umwelt- und Klimaprobleme sind grenzüberschreitend. Kein Staat kann sie alleine lösen. Deshalb brauchen wir einen kontinuierlichen zwischenstaatlichen Dialog. China ist hierbei ein Schlüsselpartner. Das gilt vor allem für das weltweite Pariser Klimaabkommen und die UN-Nachhaltigkeitsagenda.“

 

V.l: Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Vize-Umweltminister Zhao Yingmin, ALBA Group-Vorstandsvorsitzender Axel Schweitzer und Clemens von Götze, deutscher Botschafter in China

 

Zwischen wirtschaftlichem Aufschwung und Umweltbelastung

Axel Schweitzer betonte die besondere Rolle der Unternehmen: „Wirtschaft, Wachstum und Wandel. Als Unternehmer kann ich voller Überzeugung sagen, dass diese drei Begriffe zusammengehören. Um der stetig zunehmenden Weltbevölkerung ein Mindestmaß an Wohlstand zu garantieren, ohne dabei die vorhandenen Ressourcen überzustrapazieren, brauchen wir innovative Wirtschaftsmodelle und Unternehmen.“ Dabei sei Deutschland, so Schweitzer, bereits auf einem guten Weg.

Nicht zuletzt zeige sich dies am Beispiel der Kreislaufwirtschaft, die hierzulande seit Jahren an Bedeutung gewinne und auch in China zunehmend eine Rolle spiele. „Um ein Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichem Aufschwung und der Umweltbelastung zu finden, bemüht sich China bereits seit geraumer Zeit, seine Wirtschaft von einer übermäßig umweltschädlichen Entwicklung zu lösen und einen koordinierten Umweltschutz voranzutreiben.“

Stellvertretend für die deutsche Wirtschaft plädierte Schweitzer für einen Weg der Verlässlichkeit und der Vernunft: „Die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sind nur mit klaren Zielen, gleichen Regeln für alle und handfesten Technologien zu meistern. Auf diesem Gebiet gibt es großes Potenzial der Zusammenarbeit. China und Deutschland können die Herausforderungen gemeinsam meistern.“

Axel Schweitzer beim 6. Deutsch-Chinesischen Umweltforum

Deutsch-Chinesisches Umweltforum

Die chinesisch-deutsche Zusammenarbeit im Umweltschutz reicht bis in die Mitte der 1990er Jahre zurück. Die Serie der Deutsch-Chinesischen Umweltforen ist seit 2003 integraler Bestandteil des strategischen Umweltdialogs zwischen beiden Ländern. Sie werden regelmäßig von den beiden Umweltministerien gemeinsam mit dem Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (APA) und dem chinesischen Umweltindustrieverband ausgerichtet.

 

Im Anschluss an das Deutsch-Chinesische Umweltforum in Peking ging es für Axel Schweitzer weiter nach Neu Delhi, wo er Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen einer hochkarätig besetzten Wirtschaftsdelegation begleitete. Ziel der Reise war es, die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Indien bei den Themen Digitalisierung, Klimaschutz und Erneuerbare Energien zu intensivieren.

Treffen mit Angela Merkel und Indiens Premierminister Narendra Modi (rechts daneben) in Neu Delhi

Einen Kommentar verfassen