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„Die Welt für künftige Generationen erhalten“

Annette Fürstenberg ist eine Kollegin, die weiß, wo es langgeht – und die in ihrem Job viel bewegt: Seit 20 Jahren arbeitet sie als Fuhrparkleiterin in der Region Oberhavel.

 

Wenn morgens um sechs kein Fahrzeug auf dem Hof steht, ist das für Annette Fürstenberg ein guter Start in den Tag: „Dann weiß ich: Alle Kollegen sind gesund und die Flotte rollt.“ Im brandenburgischen Velten verantwortet die 59-Jährige die Fuhrparks der AWU Abfallwirtschafts-Union Oberhavel GmbH – ein Beteiligungsunternehmen der ALBA Group – und der AWU-Tochter Grunske Metall Recycling GmbH.

Von klassischen Presswagen und Container-Lkw über Kehrmaschinen bis zu Fäkalienabsaugfahrzeugen – insgesamt ist Annette Fürstenberg für 90 Fahrzeuge zuständig, außerdem für 133 Kraftfahrer und acht Disponenten. Sie managt die technische Kontrolle der Flotte genauso wie den Ein- und Verkauf sowie die Kostenüberwachung. An erster Stelle stehen jedoch immer die Mitarbeiter: „Das Unternehmen lebt von den Menschen, nicht von den Fahrzeugen“, so Fürstenberg. Was ihre Teams bei jedem Wetter schaffen, um eine ordnungsgemäße Entsorgung der Abfälle sicherzustellen, sei die wahre Leistung. „Deshalb haben wir doch alle mal hier angefangen. Um den Recyclinggedanken zu leben und die Welt für künftige Generationen zu erhalten.“

 

Mit Mut und Gestaltungswillen

Weibliche Führungskräfte wie Annette Fürstenberg sind in der Abfallbranche noch immer die Ausnahme. Umso passender der Spruch, der in ihrem Büro hängt: „Suche fünf fleißige Männer oder eine Frau.“ Als die zweifache Mutter 1992 bei der AWU Oberhavel einstieg, zunächst in der Mahnbuchhaltung, nahm sie sich vor, etwas zu bewegen. Gesagt, getan: Nach mehreren Stationen im Unternehmen wechselte sie in den Bereich des Technischen Leiters, um 1999 selbst die Leitung des AWU-Fuhrparks zu übernehmen. 2012 schließlich kam die Fuhrparkleitung bei der Grunske-Metall Recycling GmbH hinzu.

Bewegt hat sie einiges in ihrer Position. Unter anderem führte Annette Fürstenberg bereits im Jahr 2000 erstmals Seitenlader für die kommunale Altpapier- und Restabfallsammlung ein. Und stellte erst kürzlich ein neues Projekt für die Weiterbildung der Mitarbeiter auf die Beine: Anfang 2018 öffnete das Interdisziplinäre Ausbildungszentrum für Verkehr und Entsorgung seine Tore, kurz IAZ Oberhavel. „Hier schulen wir genau das, was in der Unternehmensfamilie gebraucht wird“, erklärt die Initiatorin, die das IAZ heute gemeinsam mit Göran Kronberg führt. Ihr nächstes Ziel: ein Fahrsimulator, mit dem die Kraftfahrer auch kritische Situationen im Straßenverkehr in Echtzeit trainieren können.

Der perfekte Ausgleich

Unternehmen und Familie – das gehört bei Annette Fürstenberg eng zusammen. Bereits ihr Vater war bei ALBA beschäftigt, und ihr Sohn arbeitet als Fahrschullehrer im IAZ Oberhavel. Ihre Freizeit verbringt sie gern zu Hause in Liebenwalde mit ihrem Mann und, wann immer es geht, mit Kindern und Enkelkindern.
Für Annette Fürstenberg ist das „der perfekte Ausgleich im Leben“.

 

Verantwortlich für 90 Fahrzeuge:
Annette Fürstenberg

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