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Für eine Welt ohne Verschwendung

Was haben ein neuer Recyclingkunststoff, das Rücknahmesystem SIMPLi RETURN und das verbesserte Gesundheitsmanagement von Interseroh gemeinsam? Sie entsprechen alle der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens und finden sich im neuen Nachhaltigkeitsbericht, der im Juni erschienen ist.

Der Umweltdienstleister Interseroh legt, wie auch die ALBA SE, regelmäßig Rechenschaft über seine ökologische und soziale Leistung ab – jetzt schon zum vierten Mal.

„Perspektivwechsel“ ist die diesjährige Ausgabe überschrieben, denn um Kreislaufwirtschaft und auf diese Weise den Umwelt- und Klimaschutz voranzutreiben, müssten wir alle die klassischen Sichtweisen überdenken und verändern. Beim neuen Blick auf die Wertschöpfung seien alle beteiligten Akteure gefragt: Politik, Wirtschaftsunternehmen, Ökoverbände, Gewerkschaften und Bürger.

Die Berichterstattung des Umweltdienstleisters besteht aus einem faktenbasierten Nachhaltigkeitsbericht mit Kennzahlen und ausführlichen Informationen sowie einem ergänzenden Nachhaltigkeitsmagazin, das anschauliche Beispiele und Einblicke in die Entstehungsprozesse verschiedener Kundenlösungen bietet. Das Paket stellt die Aktivitäten von Interseroh dar, um den Umweltschutz weiter voranzutreiben, Ressourcen einzusparen und um Nachhaltigkeit sowohl im eigenen Unternehmen als auch beim Kunden zu verankern.

Markus Müller-Drexel
Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH

 

„Mit unserem Nachhaltigkeitsreporting zeigen wir, welchen Werten wir im täglichen Handeln folgen und welche Auswirkungen unsere Geschäftstätigkeiten auf Gesellschaft und Umwelt haben.“

 

 

Daten und Fakten berichten

Bereits 2013, bevor es beispielsweise für börsennotierte Firmen Pflicht wurde, veröffentlichte Interseroh seinen ersten Bericht. Es geht dabei nicht nur um den Dialog mit Kunden und Beobachtern, sondern auch um den Anreiz, die eigenen Leistungen Schritt für Schritt zu verbessern. Zudem soll der Bericht das Vertrauen in den Anbieter stärken und kann zum Beispiel bei Ausschreibungen als Argumentationsgrundlage herangezogen werden.

Der neue Bericht umfasst die Jahre 2017 und 2018 und wurde nach den neusten Standards der Global Reporting Initiative (GRI) erstellt – sie gibt international anerkannte Richtlinien für die Berichterstattung von Nachhaltigkeitsleistungen vor.

Ein zentrales Thema des aktuellen Berichts ist der Entstehungsprozess der neuen Nachhaltigkeitsstrategie. Sie orientiert sich dabei an den „Sustainable Development Goals“ (SDGs) der Vereinten Nationen. Zu elf der 17 UNO-Ziele leistet Interseroh einen Beitrag – eine beachtliche Größe. Erste Fortschritte sind bereits sichtbar: Allein im Geschäftsbereich ReUse, der sich mit der Verlängerung von Produktlebenszyklen auseinandersetzt, konnte das Geschäftsvolumen deutlich gesteigert werden.

 

Zu den Fortschritten gegenüber der Periode 2015/16 gehören beispielsweise die neuen Produkte und Dienstleistungen, die Interseroh an den Markt gebracht hat. Eben SIMPLi RETURN, das europaweite Rücknahmesystem für Lithium-Ionen-Batterien. Oder der Onlineshop Lizenzero, über den kleine Händler und Produzenten ihre Verpackungen unkompliziert mit ein paar Klicks lizenzieren können und damit den Vorschriften des Verpackungsgesetzes genügen. Oder das neue Gütesiegel „Made for Recycling“. Es liefert den Kunden nicht nur eine Marketing-Chance, sondern eröffnet Interseroh vor allem die Gelegenheit, mit den Herstellern in einen tieferen Dialog über die Gestaltung ihrer Verpackungen einzutreten.

Denn eine Kreislaufwirtschaft lässt sich umso besser realisieren, je mehr Produkte und ihr Drumherum von Anfang an mit Blick auf Wiederverwendung und Wiederverwertung konstruiert werden. Natürlich gehört auch die eigene Umweltleistung in eine solche umfassende Bilanz. So konnte Interseroh nicht nur den Energieeinsatz, sondern auch den Ausstoß an Klimagasen bezogen auf den Umsatz deutlich reduzieren, teilweise um mehr als ein Drittel.

Beim Thema Nachhaltigkeit geht es aber nicht nur um die externe Leistung. Auch wie es innen ausschaut, geht jeden etwas an. Etwa der Umgang mit den eigenen Arbeitnehmern. So ist beispielsweise der Anteil von Frauen an den Beschäftigten weiter gestiegen, ebenso wie der Anteil von unbefristeten Verträgen. Die Arbeitsunfälle gingen relativ ebenso zurück wie die krankheitsbedingten Fehltage.

Storys und Hintergründe liefern

Das jährlich erscheinende Nachhaltigkeitsmagazin „zero waste solutions“ erweitert den datenbasierten Nachhaltigkeitsbericht: Von Interviews über Reportagen bis zu kurzen Erfolgsgeschichten erhält der Leser anschauliche Informationen über ausgewählte Projekte von Interseroh, um Nachhaltigkeit voranzutreiben.

Die neue Ausgabe beschäftigt sich mit nachhaltiger Mobilität, einem optimierten Verpackungsrecycling und mit Aufbereitungs- und Wiederverwendungs-Lösungen für IT-Zubehör und Tonerkartuschen. Eine Reportage über den Weg einer Verpackung in der Berliner Sortieranlage macht unsere Arbeit für die Leser greifbar und stellt deren Nutzen heraus. Hinter allen Storys steht das übergeordnete Ziel: eine Welt ohne Verschwendung.

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