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Future Resources 2018

Lösungen für einen umfassenden Verpackungskreislauf vorantreiben – das war das Ziel der zweiten Fachtagung „Future Resources 2018“ von Interseroh und dem Deutschen Verpackungsinstituts (dvi).

 

Rund 120 Experten aus Handel, Verpackungsindustrie und Recyclingwirtschaft diskutierten am 7. November in Frankfurt/M. über zukunftsfähige Verpackungskonzepte. Tenor: Die Recyclingfähigkeit von Verpackungen müsse noch weiter verbessert werden, um eine umfassende Kreislaufführung voranzutreiben und die Anforderungen des neuen Verpackungsgesetzes zu erfüllen.

Welche Weichen die Branche stellen kann, erläuterte Interseroh-Geschäftsführer Markus Müller-Drexel:

 


Winfried Batzke, dvi, und Markus Müller-Drexel, Interseroh

 

„Verpackungen, die ihre Produktschutz- und Marketingfunktionen erfüllen, aber zugleich aus nur einem Rohstoff hergestellt werden – das wäre eine optimale Lösung für ein hochwertiges und effizientes Recycling. Das Verpackungsgesetz erhöht den Druck auf Produkt- und Verpackungshersteller, hier bessere Lösungen einzusetzen.“

„Die Recyclingfähigkeit von Verpackungen ist längst nicht mehr Kür, sondern Pflicht – das betrifft Verpackungshersteller, Designer, Händler und Verwerter gleichermaßen“, sagte Winfried Batzke, Geschäftsführer des dvi. „Umso wichtiger ist der Austausch der verschiedenen Akteure über Herausforderungen und konkrete Lösungsansätze.“

Auch Hersteller nutzten die Plattform und sprachen sich für einen nachhaltigeren Umgang mit Verpackungen aus. „Wir müssen den Plastikverbrauch und den Plastikabfall verringern, den wir in riesigen Mengen produzieren“, so Konstantin Bark, Kommunikationsdirektor bei Unilever in Deutschland.

Neues Verpackungsgesetz

Ab Januar 2019 tritt das neue Verpackungsgesetz in Kraft. Sein Ziel: Verpackungsabfälle vermeiden und einen hohen Grad an Wiederverwendung und Recycling erreichen. Konkret sieht es vor, die Recyclingquote für Kunststoffverpackungen von aktuell 36 Prozent in drei Jahren auf 63 Prozent anzuheben. Für Metall, Glas und Papier ist sogar eine Quote von 90 Prozent vorgesehen. Darüber hinaus und ein wichtiges Novum: Die Lizenzentgelte der dualen Systeme sollen stärker an ökologische Kriterien gekoppelt werden.

 

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