Melden Sie sich hier an und erhalten Sie den Inside-Newsletter per E-Mail.

Bitte füllen Sie das Pflichtfeld aus.
Bitte füllen Sie das Pflichtfeld aus.
Bitte füllen Sie das Pflichtfeld aus.
Bitte füllen Sie das Pflichtfeld aus.

* Pflichtfelder

* Pflichtfelder

Bequemer geht´s nicht. iPhone- und Android-Nutzer finden die kostenlose Inside-App im jeweiligen Store, egal ob für Ihr Smartphone oder Tablet.

Großauftrag in Schwedt

In der Papierindustrie ist der digitale Wandel besonders deutlich zu spüren. Zeitungen und Zeitschriften werden zusehends seltener in der Print-Ausgabe gelesen, stattdessen ressourcensparend auf dem Computerbildschirm, auf dem Tablet oder dem Smartphone.

Zugleich boomt der Online-Handel und steigert den Bedarf an Verpackungskartons und -papier. Der Papierhersteller LEIPA macht sich diesen Trend zunutze. Derzeit baut das Unternehmen, das in der Firmengruppe rund 1.700 Mitarbeiter beschäftigt, sein Werk Nord in Schwedt für mehr als 150 Millionen Euro zu einer Produktionslinie für Verpackungen um – und setzt dabei auf die ALBA Uckermark als Entsorgungspartner.

LEIPA rüstet um

Bereits im letzten September hatte sich das 30 Hektar große LEIPA-Gelände in eine Großbaustelle verwandelt. Sukzessive, bei laufender Produktion, entstehen seitdem neue Fundamente; Anlagen, Behälter und Maschinen werden ausgetauscht und erneuert.

Die Menge der anfallenden Abfälle ist enorm: Insgesamt ca. 1.300 Tonnen Schrott, bestehend aus FE- und legierten Stählen, Maschinenguss sowie Aluminium und Kupfer kamen allein in den ersten Wochen zusammen. Dazu etwa 20 Tonnen gemischte Siedlungsabfälle, zwei Tonnen Altholz und 0,3 Tonnen Kunststoffe.

Drei Abroll- und ein Absetzfahrzeug waren nonstop im Dauereinsatz und brachten es auf insgesamt 223 Fahrten, hinzu kamen 15 Schrottlieferungen mit einer Schwerlastplatte. All das stemmte die ALBA Uckermark mit der vorhandenen zehnköpfigen Mannschaft. „Eine Spitzenleistung“, sagt Geschäftsführer Peter Keller stolz über sein Team.

Die direkte Nachbarschaft zum LEIPA-Standort erwies sich während der Arbeiten gleich in mehrerer Hinsicht als Vorteil: Vor allem gelang es, die Abfälle aufgrund der geringen Entfernung in kürzester Zeit abzutransportieren. Ging zudem ein Teilstück im Schrott verloren, das später noch gebraucht wurde, so war es ganz unkompliziert, dies auf die Schnelle wiederzufinden.

Neue Riesentrommel schwebt ein

Ein besonderes Spektakel, über das auch die lokalen Medien berichteten, war die Ankunft der neuen Auflöse- und Sortiertrommel zur Aufbereitung von Verpackungsaltpapier – ein 167 Tonnen schwerer, 32 Meter langer Koloss, der per Schiff über den Oder-Havel-Kanal antransportiert und mit Hilfe eines Riesenkrans seitlich in die noch nicht fertiggestellte neue Halle eingefädelt wurde.

Jede Menge Walzen, Rohrleitungen und Behälter mussten weichen. Die Spezialisten von ALBA zerlegen das Material nun peu à peu in Stücke à 150 x 50 x 50 cm – dem gesetzlich vorgeschriebenen Maß. Alleine hiermit haben vier Kollegen voraussichtlich noch bis Ende März zu tun.
Während die Umbauarbeiten bei LEIPA voraussichtlich noch bis Ende Februar andauern, ist der Hauptteil für ALBA bereits geschafft. Natürlich kümmern sich die Kollegen aber auch weiterhin um die anfallenden Entsorgungsarbeiten. Und auch in Zukunft wollen LEIPA und ALBA ihre rund 25-jährige vertrauensvolle Zusammenarbeit fortsetzen.

Einen Kommentar verfassen