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HEAVY METAL: Der Feinstaub-Fresser aus Fernost

In Singapur sorgt ALBA mit einer Feinstaubpartikelfilter-Dachbox auf den Entsorgungs-Lkws für weniger Emissionen und eine bessere Luftqualität.

Obwohl die Anzahl elektrisch betriebener Fahrzeuge weltweit steigt, ist Feinstaub, vor allem in Großstädten, noch immer ein großes Problem. Hauptverursacher ist der Straßenverkehr, der mit rund drei Viertel der gesamten PM10-Emissionen (Partikel bis zehn Mikrometer Größe) erheblich zur Luftverschmutzung beiträgt.

Dabei gilt: Je langsamer der Verkehr vor sich hin rollt, desto größer ist die Belastung. So schlägt beispielsweise bereits eine Reduzierung der Durchschnittsgeschwindigkeit um 6 km/h mit zwölf Prozent mehr Emissionen zu Buche. Fahrzeuge, die eher langsam unterwegs sind, Lkws zum Beispiel, stehen als Feinstaub-Schleudern daher besonders in der Kritik.

 

In Singapur dreht ALBA den Spieß nun um – und macht Lkws zu Luft-Verbesserern. Als Teil eines Innovationspakets für den 5,7-Millionen-Stadtstaat hat sich das ALBA-Team mit dem Filter-Experten „Mann+Hummel“ zusammengetan und in einem Pilotprojekt die „PureAir“-Feinstaubpartikelfilter-Box aufs Dach der Entsorgungs-Lkws gebracht.

Das Tolle an dem Gerät: Sein integrierter Filter arbeitet nicht nur besonders energieeffizient, sondern besitzt vor allem eine enorme Abscheideleistung. Bis zu 80 Prozent der PM10-Staubpartikel sacken zwei dieser Boxen ein. Sogar im stehenden Betrieb ist die Box noch in der Lage, Feinstaub aus der Umgebungsluft herauszufiltern. Das geschieht, indem sie über die eingebauten Ventilatoren während der Fahrt neben dem Fahrtwind noch weitere Luft aus der Umgebung anzieht. Dadurch kann sie später auch bei Stillstand des Fahrzeugs arbeiten.

Im Rahmen des Pilotprojekts werden in Singapur zunächst 20 ALBA-Lkws mit der neuen Technologie ausgestattet. Ziel ist es, den Feinstaubausstoß um bis zu 40 Prozent zu reduzieren. Das Projekt ist auf sieben Jahre ausgelegt.

Doch nicht nur für Singapur, auch für unsere Fahrzeuge in Europa könnte die Filter-Dachbox durchaus interessant sein, meint Thomas Mattscherodt, ALBA-Projektleiter in Singapur. „Noch gibt es zwar keine konkreten Pläne, aber natürlich stehen wir bei Interesse für unsere Kollegen jederzeit bereit. Im Zeitalter von Umweltzonen ist diese Technologie sicher auch für deutsche Innenstädte interessant.“

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