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Immer auf dem Sprung

Während andere Leute nach der Arbeit gemütlich auf dem Sofa sitzen, bereitet er sich auf sein nächstes Rennen vor:

Sebastian Sköries, der seit April 2017 als Disponent für die ALBA Nord in Kavelstorf arbeitet, fährt in seiner Freizeit Motocross – und das sogar richtig erfolgreich. Letztes Jahr erreichte der 23-Jährige den 3. Platz beim Nordwest-Mecklenburg Cup. Der Inside stellt die Sportskanone vor.

Hallo, Herr Sköries. Wie sind Sie denn zum Motocross gekommen?
Als Dorfkind bin ich schon früh viel Moped gefahren und habe Felder und Wälder unsicher gemacht. Der Vater eines guten Freundes ist professioneller Motocross-Fahrer, das hat uns ein wenig in diese Richtung gebracht. Mit der Zeit wurde es dann immer mehr und ich habe angefangen, in meiner Freizeit Rennen zu fahren. Motocross fahre ich jetzt im sechsten Jahr und nehme inzwischen auch an Landesmeisterschaften in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg teil.

Wie sieht eine Trainingswoche bei Ihnen aus?
Ich fahre einmal in der Woche, normalerweise mittwochs, Motorrad. Die Trainingsstrecke ist nur zwei Kilometer von der Arbeit entfernt. Montags gehe ich entspannt und ruhig laufen, dienstags mache ich verschiedene Sprintübungen, mittwochs gehe ich ins Fitnessstudio, um verschiedene Kraft-Ausdauerübungen zu machen. Donnerstag ist Fahrrad-Tag und freitags bin ich nochmal im Fitnessstudio zum Rudern. Samstags lege ich dann eine Pause ein, um für die Rennen am Sonntag fit zu sein.

Da sind Sie ja ganz schön ausgelastet.
Ja, Motocross ist ja auch nicht nur Motorradfahren, sondern es gibt anspruchsvolle Strecken mit vielen Sprüngen, tiefen Spurrillen, die auch bei Regen gefahren werden. So ein Rennen dauert 20 bis 25 Minuten, bei denen man ein schnelles Tempo durchhalten muss. Dazu kommen vorab noch Qualifikationsläufe und -zeiten. Da braucht man schon eine gute Kondition.

Und auf das Sportgerät selbst kommt es sicher auch an.
Allerdings. Motocross ist dadurch auch ein ziemlich teures Hobby: Nach fünf Stunden Fahrt steht ein Ölwechsel an, nach drei bis vier Rennen ein Reifenwechsel – dazu kommen dann noch die Spritkosten.

Profitiert Ihr Job von Ihrem Hobby oder umgekehrt?
Naja, Motocross ist kein Teamsport. Man ist zwar bei einem Verein eingeschrieben, aber nur, weil man das für die Anmeldung bei Rennen braucht. Bei meinem Job in der Dispo ist hingegen viel mehr Teamwork gefragt. Vielleicht habe ich dank Motocross mehr Ehrgeiz, meine Ziele schneller zu erreichen.

Haben Sie Vorbilder?
Eigentlich nicht. Mir ist es vor allem wichtig, Spaß dabei zu haben und Freunde zu treffen. Meistens reisen wir bei einem Rennen alle schon einen Tag früher an, übernachten auf dem Gelände und grillen dort. Es ist dann auch immer schön, alle wiederzusehen, vor allem nach der Winterpause.

Was sind Ihre sportlichen Ziele für dieses Jahr?
Ich möchte mich auf jeden Fall für jedes Rennen qualifizieren. In der Clubsportklasse würde ich gerne unter die Top 15 kommen. Auch im MXM-Cup möchte ich wieder vertreten sein, vielleicht sogar auf Platz Eins kommen.

Vielen Dank und toi, toi, toi für die nächsten Rennen!

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