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Käseverpackung erhält „Made for Recycling“-Siegel

Gemeinsam mit Interseroh hat der Käsehersteller Hochland die Recyclingfähigkeit seiner „Grünländer“-Verpackung verbessert und erhielt dafür das „Made for Recycling“-Gütesiegel.

Gemeinsam mit Interseroh hat der Käsehersteller Hochland die Recyclingfähigkeit seiner „Grünländer“-Verpackung verbessert und erhielt dafür das „Made for Recycling“-Gütesiegel. Die Auszeichnung basiert auf einer wissenschaftlichen Bewertungsmethode, die von Interseroh gemeinsam mit dem bifa Umweltinstitut entwickelt und vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV bestätigt wurde.

 

 

Hochland

Mit 394.000 Tonnen Käseabsatz gehört Hochland zu den größten privaten Käseherstellern in Europa. Das 1927 gegründete Unternehmen beschäftigt 5.500 Mitarbeiter und ist mit den Marken Hochland, Almette, Grünländer, Patros, Gervais und Valbrie in allen Käsesegmenten vertreten – von Schmelzkäse, Hart- und Schnittkäse über Frischkäse und Feta bis hin zum Kräuterquark.

Bei der Umstellung der „Grünländer“-Verpackung war die Schale eine besondere Herausforderung: Durch den Einsatz von Kunststoff-Rezyklaten aus gebrauchten PET-Flaschen hatte Hochland zwar bereits seinen CO2-Fußabdruck verbessert, aber die PET-Käseverpackung ließ sich am Ende des Produktlebenszyklus nicht mehr werkstofflich recyceln. „Wir mussten also zwischen einer aktuell nicht recycelbaren PET-Schale mit Rezyklatanteil und einer recyclingfähigen Schale aus Polypropylen (PP)/Polyethylen (PE) wählen“, sagt Markus Birzer, Head of Brand Grünländer bei Hochland. „Im Sinne einer klima- und ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft haben wir uns schließlich für die recyclingfähige Verpackung entschieden. Bei der Optimierung hat uns die fachkundige Beratung durch Interseroh sehr geholfen.“

 

„Made for Recycling“

Die Recyclingfähigkeit einer Verpackung bewertet Interseroh nach einem dreistufigen Punktesystem.

Stufe 1

Zunächst wird ermittelt, ob der Verbraucher die Verpackung problemlos dem richtigen Erfassungssystem zuordnen kann.

Stufe 2

Danach wird geprüft, wie sich die Verpackung bei der Sortierung verhält. Können die derzeit verfügbaren Sortiertechnologien die Verpackung in die richtige Materialfraktion einsortieren – oder verhindern bestimmte Materialien eine eindeutige Zuordnung?

 

Stufe 3

Abschließend wird untersucht, ob die Verpackung für eine werkstoffliche Verwertung geeignet ist oder ob zum Beispiel Etiketten oder Verschlüsse das Recycling erschweren.

Je mehr Punkte die Verpackung auf einer Skala von 0 bis 20 erreicht, desto einfacher und besser lässt sie sich recyceln.

 

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