Melden Sie sich hier an und erhalten Sie den Inside-Newsletter per E-Mail.

Bitte füllen Sie das Pflichtfeld aus.
Bitte füllen Sie das Pflichtfeld aus.
Bitte füllen Sie das Pflichtfeld aus.
Bitte füllen Sie das Pflichtfeld aus.

* Pflichtfelder

* Pflichtfelder

Bequemer geht´s nicht. iPhone- und Android-Nutzer finden die kostenlose Inside-App im jeweiligen Store, egal ob für Ihr Smartphone oder Tablet.

Public Private Partnerships:

Auslaufmodell oder voll im Trend?

Das Vorurteil hält sich hartnäckig: Öffentlich-private Kooperationen, so genannte „Public Private Partnerships“ (PPP) bringen nichts Gutes, weder in der Entsorgungsbranche noch anderswo. Die AWU Abfallwirtschafts-Union Ostprignitz-Ruppin GmbH (AWU OPR) liefert ein überzeugendes Gegenbeispiel.

Seit nunmehr 26 Jahren leistet die Beteiligungsgesellschaft hier wertvolle Dienste rund um die Entsorgung. Die Kollegen wissen eben, wie man die Stärken einer solchen Zusammenarbeit am besten herauskitzelt.

So ganz alltäglich ist der Landkreis Ostprignitz-Ruppin für Entsorgungsunternehmen nicht. Auf einem relativ großen Raum leben nur 100.000 Einwohner. Dabei sind die Entfernungen zwischen den 23 Städten und Gemeinden zum Teil außerordentlich groß.

Die AWU OPR deckt übrigens ein beeindruckendes Spektrum ab, und zwar für Privat- und Gewerbekunden gleichzeitig. Das beginnt bei der Sammlung von Rest- und Bioabfall sowie von Papier über E-Schrott bis hin zu Grünabfällen und Sperrmüll.

Zusätzlich gehören auch Straßenreinigung, Winterdienst, Fäkalienabfuhr, Beratungsleistungen sowie Futtermitteltransporte für die Landwirtschaft zum Tagesgeschäft.

 

Fit auch nach der Wende

Die Beteiligungsgesellschaft gehört zu 51 Prozent dem Landkreis und zu 49 Prozent der ALBA Group. Sie entstand 1991 während der deutschen Wiedervereinigung.

Das Ziel bestand darin, auch im neuen Bundesland eine funktionsfähige Entsorgung aufzubauen, die den gesetzlichen Vorgaben entspricht, erklärt Geschäftsführer Matthias Noa.

Die besondere Situation „lässt sich am besten mit kompetenten und zuverlässigen Partnern bewältigen“, so Noas Ansicht.

Matthias Noa

Kommunikation ist alles

Die geheime Zutat einer solchen PPP liegt laut Matthias Noa in der optimalen Kommunikation auf Augenhöhe. So lässt sich das reiche Potenzial dieser Zusammenarbeit am besten ausschöpfen. Dank dieses Grundprinzips konnte die AWU OPR bereits mehrere abfallwirtschaftliche Herausforderungen in Erfolge verwandeln.

Doch nicht nur das allein schafft einen Mehrwert für alle Beteiligten, auch am neuen Standort in der Nähe der Kreisstadt Neuruppin. Hier sind seit 2014 auf einer größeren Fläche ideale Arbeitsbedingungen entstanden. Das schließt auch eine niedrige Fluktuationsrate mit ein, die sich dabei fast automatisch eingestellt hat.

 

Public Private Partnership (PPP)

 

Die Mischung macht’s

Ganz allgemein und im Zeichen einer nachhaltigen Entsorgung vereint diese Partnerschaft die Stärken und das Know-how einer Kommune effizient mit denen eines privaten Dienstleisters. So werden Fahrzeuge und Mitarbeiter am besten ausgelastet. Die Bürger und Bürgerinnen sowie Kunden und Kundinnen wiederum profitieren von der breiten Angebotspalette an Entsorgungs- und Umweltdienstleistungen.

 

Einen Kommentar verfassen