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Recycling-Mythen aufgedeckt

In der Bevölkerung halten sich viele Recycling-Mythen hartnäckig: Sei es, dass der Abfall nach dem Trennen angeblich wieder zusammengeworfen wird, oder, dass leere Verpackungen ausgespült werden sollten, bevor sie entsorgt werden. Leider wirken sich diese Mythen negativ auf das Recycling und damit auf Ressourcen- und Klimaschutz aus. Denn je mehr Irrtümer bestehen, desto weniger möchten die VerbraucherInnen etwas fürs Recycling tun.

Umso wichtiger ist es, als ALBA-Experten mit den richtigen Antworten dagegen halten zu können – egal ob bei Nachbarn und Freunden oder im Kontakt mit Kunden oder Journalisten. Auf unserer neuen Seite „Faktencheck Recycling“ decken wir die gängigsten Irrtümer auf. Alle Irrtümer, ausführliche Antworten und spannende Fakten sind unter https://www.alba.info/service/faktencheck-recycling/ zu finden. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es bereits hier im Inside.

 

Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann wenden Sie sich gerne an Johannes Hentschke aus der Unternehmenskommunikation.

1. Irrtum: „Es wird eh alles ins Ausland verschifft oder verbrannt.“

Richtig ist: Laut dem deutschen Verpackungsgesetz (VerpackG) müssen 58,5 Prozent der Kunststoffverpackungen, 80 Prozent der Glas-, Eisen- und Aluminiumverpackungen sowie 85 Prozent der PPK (Papier/Pappe/Karton)-Verpackungen stofflich verwertet werden. Der überwiegende Teil wird in Deutschland und Europa verarbeitet. Weniger als ein Prozent der durch die Dualen Systeme erfassten Kunststoffabfälle wurde in den Jahren 2017 und 2018 nach Asien exportiert.

 

 

 

2. Irrtum: „Das Trennen nach Farben beim Altglas ist komplett irrelevant.“

Richtig ist: Der Entsorgungs-LKW für das Altglas hat drei Kammern, die man allerdings nur von oben sehen kann. Beim Entleeren der Glascontainer kommt als jede Glasfraktion in ihre eigene Kammer und wird nicht mit den anderen zusammengeschüttet. Für das weitere Recycling ist die Trennung nach Farben wichtig: Durch die Sortenreinheit kann eine hohe Qualität der Scherben gesichert werden.

 

 

3. Irrtum: „Kommunale Entsorger sind besser als privatwirtschaftliche.“

Richtig ist: Viele wichtige Investitionen in neue Technik tragen privatwirtschaftliche Unternehmen. 85 bis 90 Prozent der Sortier-, Schredder- und Aufbereitungsanlagen sind beispielsweise privaten Entsorgungsunternehmen zuzuordnen. Innovative Recyclingtechnik verbessert so stets die Genauigkeit bei der Sortierung und trägt durch immer bessere Systeme zum Umwelt- und Ressourcenschutz bei.

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