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Rekordverdächtiges Erlebnis

Ausnahmezustand in der Erdölraffinerie PCK in Schwedt: Bei der Revision spielt ALBA Uckermark eine wichtige Rolle.

 

Rudi Saße, Andre Hilmer, Stanley Nürnberg, Mariusz Wojciechowski, Marcel Pieper, Markus Haar, Dandy Brüske, Frank Koch, Klaus-Ulrich Prill, Uwe Hellwig und Ronald Maasch (v.l.n.r.) und Baggerfahrer Arnim Regler von der ALBA Uckermark.

Alle drei Jahre steht der größte Teil der Anlage still, wird vom TÜV überprüft, gewartet und wo nötig in Stand gesetzt. Ein Mega-Projekt – auch für die Kollegen der ALBA Uckermark, die vier Wochen lang rund um die Uhr für die Entsorgung im Einsatz sind. „Wer in dieser Zeit da reinfährt, kommt aus dem Staunen gar nicht mehr raus“, sagt Uwe Hellwig, Projektleiter im Rahmen der „Abstellung 2019“ und bei der ALBA Uckermark für die Kundenberatung zuständig. „Mehr als 100 Kräne schwenken ihre Riesenarme auf der Großbaustelle, dazwischen wuselt es überall. Neben den 1.100 regulären PCK-Beschäftigten waren in diesem Jahr rund 3.700 Mitarbeiter von Partnerfirmen im Einsatz – das ist schon rekordverdächtig.“

Starke Teamleistung

Für das Team der ALBA Uckermark GmbH bedeutete das in den Wochen vor Ostern Dauerbetrieb im Dreischicht-System. In der Raffinerie, die jedes Jahr rund zwölf Millionen Tonnen Rohöl verarbeitet und unter anderem Berlin mit Benzin, Diesel und Heizöl versorgt, waren enorme Mengen Abfall zu entsorgen.

Neben den unterschiedlichsten Industrieabfällen, Hausmüll und Speiseresten ging es dabei vor allem um Metallschrott. Tausende von Rohren, Stahlträgern und anderen Industriebauteilen wurden zunächst von Ölresten befreit und dann auf dem nahegelegenen ALBA-Schrottplatz sortiert, zerkleinert und für die Wiederverwertung im Stahlwerk vorbereitet. „Auch hier standen die Maschinen selbst nachts nicht still“, so Hellwig.

Logistik – von langer Hand geplant

Die Entsorgung eines solchen Großprojekts ist nicht zuletzt eine logistische Meisterleistung. Bereits Monate vor dem eigentlichen Starttermin am 18. März setzten sich die Spezialisten von ALBA mit einem PCK-Team zusammen, um eine Grobplanung zu erstellen und zum Beispiel abzustimmen, wo welche Container gebraucht werden.

Mit Absetz- und Abrollfahrzeugen, Frontlader und Multicar ging es dann gezielt zur Sache. „Rund 25 Kollegen waren bei dem Projekt im Einsatz – und jeder Einzelne hat sich ins Zeug gelegt. Schließlich wissen hier alle: Die Raffinerie ist der größte Arbeitgeber in der Region, die muss wieder pünktlich ans Laufen kommen. Und wenn wir den Schrott und den Abfall nicht wegräumen, können die Jungs auf der Baustelle nicht arbeiten!“

Die Arbeit geht weiter

Bereits seit 1993 verbindet ALBA und die PCK-Raffinerie eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Der diesjährige „Stillstand“ sei zwar herausfordernd gewesen, „aber auch ein echtes Highlight für alle Beteiligten“, resümiert Peter Keller, Geschäftsführer der ALBA Uckermark GmbH. Allein die Dimension des Auftrags beeindruckt: Die 139 aufgestellten Container für Schrott, diverse Gewerbeabfälle und Hausmüll wurden zwischen dem 22. März und 23. April insgesamt 513 Mal geleert – allein 314 Abroll- und Absetzbehälter mit ca. 1.400 Tonnen Schrott waren zu bewältigen.

Zudem wurden ca. 450 m³ Dämmwolle in 22 Containerzügen abtransportiert und aus dem Abriss sowie der Rekonstruktion der riesigen Kühltürme rund 2.500 m³ Kunststoffe erfasst, zu Ballen gepresst und zur Entsorgung bereitgestellt. Und auch nach dem Ende des Großprojekts bleibt viel zu tun: „Die Aufräumarbeiten sind noch lange nicht abgeschlossen“, sagt Keller. „So wird uns diese Maßnahme – neben der regulären abfalltechnischen Betreuung der Anlage – wohl bis Ende des Jahres beschäftigen.“

Die PCK-Raffinerie in Schwedt/Oder

 

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