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„Technikaffin sollte man schon sein“

Seine Ausbildung zum Berufskraftfahrer bei der ALBA Logistik in Berlin hat Gino Laue mit Auszeichnung und als Jahrgangsbester abgeschlossen.

Aber schon vorher fiel er durch tolle Leistungen auf, zum Beispiel beim Azubi-Fahrwettbewerb des IAZ Oberhavel, bei dem die Lehrlinge von HWA, AWU und ALBA Logistik realitätsnahe knifflige Situationen zu meistern hatten. Laue räumte den ersten Platz ab – und konnte sich über den Hauptpreis, ein Mountainbike, freuen. Am liebsten ist der 33-Jährige in Berlin und Umland aber nicht mit dem Rad sondern mit der Sattelzugmaschine unterwegs. Wir haben mit ihm über seine Ausbildung und die besonderen Herausforderungen des Jobs gesprochen.

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Herr Laue, was ist das Beste an Ihrem Beruf?
Ganz klar: die Freiheit. Ich kann selbst viele Entscheidungen treffen, in einem gewissen Rahmen natürlich. Außerdem habe ich coole Kunden. Zum Beispiel Beiersdorf. Die Arbeitsabläufe sind dort gut strukturiert, es herrscht ein unkompliziertes Miteinander – und Kaffee gibt es auch. Während der Corona-Krise war auf dem Betriebsgelände sogar ein kleiner Kaffeestand eingerichtet, weil die Küche nicht betreten werden durfte.

Was ist nicht so toll?
Bei der Spätschicht schließen die Abladestellen schon recht früh – zwischen 17 und 19 Uhr.

Was hat sich durch Corona verändert?
Im Kundenkontakt wenig, die Nachfrage nach Entsorgungsleistungen hat bei Großkunden zum Glück nur wenig nachgelassen. Darüber hinaus halten wir uns alle natürlich an die bekannten Hygienevorschriften. Auch das Fahrzeug wird nach und vor jedem Gebrauch gereinigt und desinfiziert. In meinem „Heimathafen“, der Marzahner Straße, wurde und wird ebenfalls viel unternommen, um die Menschen bestmöglich zu schützen.

Was sollte man als Fahrer mitbringen?
Technikaffin sollte man schon sein und eine gute Orientierung besitzen. Außerdem sollte man Spaß daran haben, mit einem großen Fahrzeug im Straßenverkehr unterwegs zu sein.

Ihre größte Herausforderung während der Ausbildung?
Am anspruchsvollsten fand ich die Prüfung, und zwar den praktischen Teil. Zu den Aufgaben gehörten das Parcours-Fahren mit einem Sattelzug, das Fahren mit einem fremden Gliederzug, Radwechsel und die Instandsetzung einer Beleuchtungsanlage.

Früh- oder Spätschicht – was wählen Sie?
Frühschicht. Ich bin gern bei Tageslicht wieder zu Hause.

Ihr skurrilstes Erlebnis?
Auf einer Baustelle in Lichtenberg sollte ich vor einiger Zeit einen 40-m³-Container tauschen. Es hatte den ganzen Tag geregnet, der Untergrund war matschig, alles war klitschnass. Beim Versuch, den Container anzuheben, hob sich immer wieder die Vorderachse des Lkws. Der Auftrag musste schließlich abgebrochen werden. Der eigentliche Grund kam erst am Ende zum Vorschein: Der Container war völlig überladen.

Warum ALBA?
Auf jeden Fall wollte ich in einem großen Unternehmen arbeiten. ALBA war einer meiner drei Favoriten und hat am schnellsten reagiert. Ich habe mich hier auch sofort wohlgefühlt.

Vielen Dank, Herr Laue, für das Gespräch.

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