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Unilever erhält „Made for Recycling“-Siegel von Interseroh

Es ist wissenschaftlich belegt: Die Cremissimo-Eisverpackungen von Unilever sind sehr gut recyclingfähig – und erhalten hierfür das Gütesiegel „Made for Recycling“ von Interseroh.

Bild v.l.: Elena Pack, Packaging Recyclability Consultant Made for Recycling, Interseroh, und Nicole Osse, Brand Development Cremissimo, Unilever

Das Siegel bekommen nur Verpackungen, die nach einer von Interseroh entwickelten wissenschaftlichen Bewertungsmethode in Verbindung mit realistischen Erfahrungswerten hervorragend abschneiden. Die Cremissimo-Verpackungen erhielten insgesamt 19 von 20 Punkten.

Der zugrunde liegende Prüfungsstandard wurde gemeinsam mit dem bifa Umweltinstitut entwickelt und vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV abschließend überprüft.

Die Cremissimo-Eisverpackungen bestehen aus 100 Prozent Polyolefinen und kommen – bei gleichen Verpackungseigenschaften – ohne recyclingunfreundliche Barrieren aus. Letztere werden üblicherweise eingesetzt, um Produkte vor äußeren Einflüssen zu schützen.

Unilever setzt auf Nachhaltigkeit

Der Konsumgüterriese Unilever vertreibt in über 190 Ländern Lebensmittel, Körperpflegeprodukte, Waschmittel und Haushaltsreiniger, die jeden Tag von rund 2,5 Milliarden Verbrauchern genutzt werden. Marken wie Knorr, Bertolli, Lipton, Dove, Duschdas, Axe, Rexona, Coral, Langnese und Ben & Jerry’s gehören dazu.

In punkto Nachhaltigkeit hat sich Unilever hohe Ziele gesteckt. Bis 2030 will das Unternehmen den Umwelteinfluss seiner Produkte halbieren und eine positive CO₂-Bilanz in seinen Produktionsprozessen erreichen. Außerdem hat Unilever zugesichert, dass 100 Prozent seiner Kunststoffverpackungen bis 2025 vollständig wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar sind. Bis 2025 sollen zudem die verwendete Menge an Neuplastik halbiert und somit 350.000 Tonnen weniger Neuplastik für Verpackungen eingesetzt werden.

„Made for Recycling“

Die Recyclingfähigkeit einer Verpackung bewertet Interseroh nach einem dreistufigen Punktesystem.

Stufe 1

Zunächst wird ermittelt, ob der Verbraucher die Verpackung problemlos dem richtigen Erfassungssystem zuordnen kann.

Stufe 2

Danach wird geprüft, wie sich die Verpackung bei der Sortierung verhält. Können die derzeit verfügbaren Sortiertechnologien die Verpackung in die richtige Materialfraktion einsortieren – oder verhindern bestimmte Materialien eine eindeutige Zuordnung?

Stufe 3

Abschließend wird untersucht, ob die Verpackung für eine werkstoffliche Verwertung geeignet ist oder ob zum Beispiel Etiketten oder Verschlüsse das Recycling erschweren.

Je mehr Punkte die Verpackung auf einer Skala von 0 bis 20 erreicht, desto einfacher und besser lässt sie sich recyceln.

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