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Roadshow-Termin in Berlin. V.l. auf dem Podium: Klaus Steinacker, Christoph Gombert, Bernd-Rüdiger Worm, Carla Eysel, Rüdiger Hochgräfe und Rainer Kröger

WaM-Leitung stellt sich den Fragen der Mitarbeiter

ALBA macht sich startklar für die Zukunft. Doch wie sieht diese Zukunft aus? Und was ändert sich konkret?

In einer bundesweiten Roadshow, die noch bis Mitte August unterwegs ist, präsentiert das Leitungsteam des Geschäftsbereichs Waste and Metals – Carla Eysel, Rüdiger Hochgräfe, Markus Karberg und Rainer Kröger – seinen Fahrplan für die nächsten Jahre.

ALBA will sich digitale Trends zunutze machen und sich an die Spitze setzen – bei Innovationen, Kundenfreundlichkeit und intelligenter Wertschöpfung. Dazu hatten die Kollegen etliche Fragen, von denen wir eine Auswahl hier dokumentieren.

Schon wieder neue Organisation, hört das denn nie auf?

Carla Eysel
Ich verstehe, dass Sie an dieser Stelle vielleicht skeptisch sind. Für alle, die schon länger bei ALBA dabei sein, ist es ja nicht die erste Umstrukturierung. Voraussichtlich wird es auch nicht die letzte sein. Denn – und das ist unsere feste Überzeugung – Ruhe ist nichts anderes als Stillstand. Der Tag, an dem wir aufhören, uns zu verbessern, ist der erste Tag, an dem wir verlieren.

Natürlich passieren all die Veränderungen nicht zum Selbstzweck. Im Gegenteil! Es geht darum, dass wir uns bestmöglich aufstellen. Das bedeutet, uns entlang unserer Kernprozesse aufzustellen und die Standardisierung noch weiter voran zu bringen. Uns steht eine spannende und aufregende Zeit bevor und ich bin mir ganz sicher: Wir werden sie als Team meistern.

Warum kriegt jetzt jeder hier einen neuen Chef? Haben die anderen alle nix getaugt?

Rüdiger Hochgräfe
Wer wieviel taugt oder getaugt hat, darum geht es hier gar nicht. Im Gegenteil: Wir sind froh, dass wir für die neuen Positionen erfahrene Kollegen überzeugen konnten. Dass wir bei ALBA eine hervorragende Führungsmannschaft haben, die einen tollen Job macht – das steht außer Frage. Es geht vor allem um den Zuschnitt der Aufgabenbereiche. Dieser hat sich an einigen Stellen verändert.

Die verschiedenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten sind ab sofort – und das war unser Ziel – in allen WaM-Unternehmen einheitlich geregelt. Zum Zweiten stellen wir uns entlang der für unsere Kunden relevanten Prozesse auf. Sprich: Wir schaffen Teams, die diese Prozesse von Anfang bis Ende betreuen. Mit dieser neuen Aufstellung werden wir in Zukunft noch besser an einem Strang ziehen. Außerdem können wir auf Veränderungen besser reagieren und diese proaktiv gestalten.

Woran merkt der Kunde, dass sich etwas ändert?

Markus Karberg
Ganz einfach: Er bekommt bei ALBA in Zukunft einen noch besseren, schnelleren, effizienteren Service. Indem wir die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen, machen wir für unsere Kunden vieles leichter und bequemer – von der Auftragserteilung und Vertragsgestaltung über den Abruf von Leistungen oder Produkten zu jeder Zeit bis hin zur Abrechnung.

Im Zentrum stehen maßgeschneiderte Lösungen. Der Entsorgungsprozess der Zukunft wird deshalb auch nicht mehr „von der Stange“ sein, sondern individuell: Behälter, Leerungsrhythmus, Uhrzeit. All das macht uns als Dienstleister attraktiv und es verschafft uns Vorteile im Wettbewerb.

ALBA will das Kommunalgeschäft weiter ausbauen. Wie verträgt sich das mit dem Trend zur Rekommunalisierung, den es in einigen Kommunen gibt?

Rainer Kröger
Das ist tatsächlich ein Widerspruch, der sich nicht ganz aufheben lässt. Dort, wo wir als privater Partner schon drin sind und eine gute Leistung erbringen, merken wir eben genau keine derartigen Tendenzen zur Rekommunalisierung. Die Stadt Braunschweig hat unsere Verträge soeben verlängert und auch bei der AWU Oberhavel blicken wir auf 25 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit. Solche Partnerschaften streben wir auch in anderen Regionen an. Wichtig ist es in jedem Fall, Überzeugungsarbeit zu leisten und nah an den politischen Entscheidern dran zu sein.

Wie sieht es denn mit Investitionen in neue Fahrzeuge aus?

Rüdiger Hochgräfe
Auch hier wird es hier Veränderungen geben, natürlich! In den letzten Jahren haben wir den Altersdurchschnitt unserer Fahrzeuge bereits deutlich gesenkt, Aber – leider ist es so – alles von heute auf morgen umzukrempeln, geht nicht. Deshalb investieren wir zunächst dort, wo es für die Erbringung unserer Dienstleistung am wichtigsten ist. Geben Sie uns ein wenig Zeit. Wir sind definitiv dran.

Wozu brauchen wir überhaupt eine automatische Tourenplanung? AMCS funktioniert doch eh nicht vernünftig …

Carla Eysel
Uns ist vollkommen klar, dass die Umstellung auf AMCS nicht leicht ist, denn sie bedeutet vor allem für die Fahrer auch etwas weniger Freiheit, wenn die jahrelange Erfahrung sagt: rechts abbiegen – und das Display befiehlt: Nein, links rum. Aber die Statistik belegt, dass es funktioniert.

Das Ergebnis ist: weniger Verkehr, weniger CO2-Ausstoß und – im nächsten Schritt – auch mehr Transparenz für die Kunden. Die Zahlen beweisen es. Deshalb werden wir in jedem Fall daran festhalten. Leider funktioniert AMCS tatsächlich noch nicht überall so, wie wir es uns wünschen. Das liegt vor allem an der Neuausrichtung der EDV, zum Teil aber auch an unzureichend individualisierten Voreinstellungen. Beides werden wir zeitnah im Griff haben.

Was habe ich davon, wenn ich meine Ideen einbringe? Bekomme ich einen Blumenstrauß? Oder Unternehmensanteile?

Carla Eysel
Unternehmensanteile bekommen Sie nicht, aber auch nicht nur einen Blumenstrauß. Wenn wir sehen, dass Ihre Ideen Potenzial haben, kommen sie als Projekt in die nächste Runde. Wir laden Sie dann ein, im InnovationLAB in der Berliner Zentrale an der Verwirklichung mitzuarbeiten. Außerdem werden wir gute Ideen honorieren – wie gesagt: nicht nur mit einem Blumenstrauß.

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