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WaM-Roadshow: Auf dem Sprung in die Zukunft

„Unsere Telefonanlage stürzt regelmäßig ab – wie wollen wir es dann schaffen, in allen ALBA-Unternehmen eine automatische Tourenplanung einzuführen?“

Provokante Töne gehören dazu, wenn die Mitarbeiter mit der Unternehmensführung diskutieren. In der bundesweiten WaM-Roadshow präsentierte das Leitungsteam seinen Fahrplan für die nächsten Jahre und stellte sich den Fragen der Kollegen.

Das Leitungsteam stellt die Strategie vor

V.l.: Rüdiger Hochgräfe, Rainer Kröger, Alexander Griesbaum und Rene Martin

„Bereit für die Zukunft“ – unter diesem Motto hatte das Leitungsteam des Bereichs WaM national – Carla Eysel, Rüdiger Hochgräfe, Markus Karberg und Rainer Kröger – zur Mitarbeiterversammlung an die Hauptstandorte der ALBA-Gesellschaften eingeladen.

Es geht um die Vision und die Strategie für den Bereich Waste and Metals – jenes Geschäftsfeldes, in dem die ALBA Group ihr klassisches Entsorgungs- (WO) und das Schrottgeschäft (SaM) gebündelt hat. Mit rund 4.500 Mitarbeitern ist es das mit Abstand größte in der Gruppe – sozusagen der Riesendampfer in der Unternehmensflotte.

Breite Resonanz

Der Startschuss fiel Mitte April in Karlsruhe, danach ging es weiter nach Bad Saulgau, Dunningen, Leipzig, Wurzen, Braunschweig, Velten, Demker, Cottbus und Velgast. Bis Mitte August tourt das Leitungsteam noch durch die Republik.

Die Resonanz ist groß. Überall war die breite Mehrheit der Mitarbeiter aus der jeweiligen Region gekommen, um die aktuellen Pläne für den Geschäftsbereich zu erfahren und mit der Leitung ins Gespräch zu kommen.

Im Mittelpunkt des Interesses: Welche Herausforderungen bringt die Zukunft mit sich und wie will ALBA ihnen begegnen? Dreh- und Angelpunkt dabei: die Digitalisierung.

Den Wandel gestalten

„Die Zukunft steht längst in der Tür“, erklärt Rainer Kröger, Leiter der WO-Sparte. „Digitale Technologien halten Einzug in allen Bereichen. In zehn Jahren wird auch unser Geschäft komplett anders laufen als heute – daran gibt es keinerlei Zweifel.“ ALBA will sich den Wandel zunutze machen und die Zukunft mitgestalten.

„Das ist eine großartige Chance!“, so Kröger. „Aber es ist auch eine Chance, zu der es keine Alternative gibt. Denn wenn wir uns heute nicht verändern, dann werden wir morgen von der Veränderung eingeholt – und überholt. Deshalb wollen wir mit neuen, ungewöhnlichen Ideen und mit modernen Konzepten loslegen, bevor es andere tun. Wir wollen uns an die Spitze setzen – bei Innovationen, Kundenfreundlichkeit und intelligenter Wertschöpfung.“

AMCS, Sensoren & Co.

Das erste Großprojekt ist bereits in vollem Gange: Deutschlandweit führt ALBA derzeit die intelligente Tourenplanung ein. Mit dem System AMCS erhalten die Fahrer eine optimierte Route direkt ins Fahrzeug, die auch die aktuelle Verkehrssituation berücksichtigt. Noch weitere Projekte sind in Arbeit, zum Beispiel die selbst fahrende Kehrmaschine, die zunächst auf Betriebsgeländen im Einsatz sein wird, später aber vielleicht auch auf öffentlichen Straßen. Oder auch Tonnen und Behälter mit Sensor, die sich automatisch melden, wenn sie voll sind.

Einige Szenarien liegen noch in der Ferne, andere sind schon sehr konkret. So stellt das SSC in Velten aktuell auf elektronische Lösungen um. Statt des monatlichen Gehaltsbriefs per Post erhält jeder ALBA-Mitarbeiter demnächst Zugang zu einem Online-System, über das er Dokumente aus der Personalabteilung abrufen kann.

Neuordnung der Regionen

Damit der Wandel gut gelingen kann, hat der Geschäftsbereich WaM auch seine Strukturen auf den Prüfstand gestellt und an einigen Stellen angepasst. Wichtigste Änderung: WaM national besteht künftig aus sechs Regionen WO und drei Regionen SaM. In jeder WO-Region gibt es zwei Regionalleiter – je einen für den Betrieb und für Vertrieb / Stoffstrom.

eysel

Carla Eysel

Gute Ideen sind gefragt

Neben den neuen Strukturen gibt es noch viele weitere Bausteine. Wichtig dabei: Der Innovationsprozess ist nicht nur eine Angelegenheit der Chefetage. „Die Veränderungen können wir nur gemeinsam ins Rollen bringen“, betont Carla Eysel, Leiterin Business Development & Organisation. „Warum? Ganz einfach: Weil keiner besser weiß als unsere Mitarbeiter, wie es in ihrem Job einfacher, besser und smarter laufen könnte. Sie sind die Experten!

Die Mitarbeiter an den vielen Standorten rief sie auf:

„Machen Sie mit! Lassen Sie Ihr Team, Ihren Chef oder auch uns als WaM-Leitungsteam Ihre Ideen wissen. Schalten Sie mit uns in den Zukunftsmodus!“

Auf in die Zukunft

Auch wenn im Alltag noch die ein oder andere Hürde lauern mag: ALBA springt in die Zukunft. Das angestammte Geschäft, das wir gut beherrschen, will WaM in eine neue Zeit überführen. Das Timing könnte kaum besser sein, denn schließlich lautet das Motto des 50-jährigen Unternehmensjubiläums „Tradition trifft Innovation“.

Grund genug, um im Anschluss an den offiziellen Teil der Roadshow noch ausgiebig zu feiern und auf den runden ALBA-Geburtstag anzustoßen.

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