Melden Sie sich hier an und erhalten Sie den Inside-Newsletter per E-Mail.

Bitte füllen Sie das Pflichtfeld aus.
Bitte füllen Sie das Pflichtfeld aus.
Bitte füllen Sie das Pflichtfeld aus.
Bitte füllen Sie das Pflichtfeld aus.

* Pflichtfelder

* Pflichtfelder

Bequemer geht´s nicht. iPhone- und Android-Nutzer finden die kostenlose Inside-App im jeweiligen Store, egal ob für Ihr Smartphone oder Tablet.

Wenn Werften wegwerfen

Im Norden ist es zurzeit zwar kalt und dunkel, doch an Winterschlaf denkt zumindest bei ALBA gerade keiner – im Gegenteil! Die ALBA Nord konnte am Ende des vergangenen Jahres noch zwei Großaufträge für sich gewinnen.

Für die MV Werften Wismar GmbH, Hersteller luxuriöser Flusskreuzfahrtschiffe, Yachten und Kreuzfahrtschiffe, übernimmt ALBA seit dem 1. Januar die komplette Entsorgung an den drei Standorten Stralsund, Rostock und Wismar. Die Werften beschäftigen rund 1.500 Mitarbeiter und produzieren Schiffe für den Einsatz im Tourismus, in der Logistik und in der Offshore-Industrie – ab März sogar gigantische Kreuzfahrtschiffe. Das ALBA-Team der Region Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein konnte den Auftrag im Rahmen einer umfangreichen Ausschreibung für sich gewinnen. Die vorerst vier, später bis zu zehn Mitarbeiter, die beim Kunden permanent vor Ort tätig sein werden, kümmern sich nicht nur um sämtliche Abfallarten, darunter Schrotte, Rest- und Sonderabfall, sondern auch um Personaldienstleistungen und Technikgestellung. Projektverantwortliche ist Britta Krüger.

Abbruchstimmung bei Nordex

Für den Windkraftanlagenhersteller Nordex übernimmt ALBA den Abbruch und die Entsorgung des ehemaligen Dieselmotorenwerks in der Rostocker Südstadt. Nordex hatte das Areal vor zweieinhalb Jahren gekauft und lässt die marode Halle nun aus Sicherheitsgründen abreißen. Neben der Entsorgung aller möglicher Materialien wie Beton, Ziegel, Holz und Pappe fällt dabei insbesondere die Sanierung von etwa 10.000 Tonnen Boden an. Rund zehn Mitarbeiter sind bei dem Projekt im Einsatz.

Die Firma Nordex hat ihren Stammsitz in Rostock und entwickelt seit über dreißig Jahren Windenergieanlagen, die sich inzwischen in vierzig Ländern drehen. Neben der technischen Gesamtauslegung und der Elektro- und Leittechnik der Anlagen ist sie vor allem auf die Entwicklung von über 64 Meter langen Rotorblättern spezialisiert. Das Gelände in Rostock wird nach dem Abriss des Motorenwerks erst einmal leer stehen. Wie es in Zukunft genutzt werden soll, ist noch unklar. Projektverantwortlicher ist Jörg Buske.

Arbeiten an Windkraftanlage

Einen Kommentar verfassen