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Die WO-Strategie auf einen Blick

 

Wohin steuern wir im Kerngeschäft WO national?

Um die Schärfung der Strategie für den Bereich Waste Operations national ging es bei einem großen Strategie-Meeting in Berlin, zu dem die obersten Führungskräfte zusammenkamen. Rainer Kröger, Chief Operating Officer, fasst die Ergebnisse zusammen.

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Rainer Kröger, COO WO

 

Herr Kröger, wir fallen gleich mal mit der Tür ins Haus: Wohin geht die Reise im Bereich WO?

Grundsätzlich weiter in die schon eingeschlagene Richtung: Digitalisierung, Wertschöpfungsvertiefung und kommunale Partnerschaften – das sind weiterhin unsere Schwerpunkte.

 

Und wozu dann ein Strategie-Meeting?

 

Wir unterziehen die Maßnahmen, mit denen wir unsere Ziele erreichen wollen, regelmäßig einem Update: Sind sie weiterhin geeignet oder sind andere vielleicht sinnvoller, zum Beispiel weil sich die Rahmenbedingungen geändert haben? Das ist ein ganz normaler Prozess.

 

Was waren die Ergebnisse?

 

Es gibt eine ganze Reihe neuer Projekte. Beispielweise werden wir an das Thema Digitalisierung künftig anders herangehen und es stärker auf unser Kerngeschäft und die Bedürfnisse des Kunden ausrichten. Wir konzentrieren uns auf realitätsnahe und umsetzbare Lösungen sowie auf die Digitalisierung standardisierter vertrieblicher Prozesse. Dazu haben wir den Bereich „Digital Services & Sales“ geschaffen, der von Jens Thieme geleitet wird. Digitalisierung und Vertrieb sind ab sofort aufs Engste verzahnt.

 

Welche digitalen Projekte wollen Sie besonders vorantreiben?

 

Wir arbeiten unter der digitalen Dachmarke „ALBAclick“ mit Hochdruck am Ausbau des Kundenportals sowie auch der Neugestaltung des Webshops, dessen Vorgänger derzeit noch als „myALBA“ firmiert. Daneben gibt es einige neue Projekte. So planen wir die Einführung eines einheitlichen CRM-Systems, also Customer Relations Management – ein klarer Wunsch von Seiten unseres Vertriebs. Die Kolleginnen und Kollegen erhalten damit ein wichtiges Instrument zur weiteren Verbesserung des Datenmanagements, kundenbezogener Analysen oder auch Maßnahmen.

 

Wie sieht es mit der Wertschöpfungsvertiefung aus?

 

In diesem Bereich werden wir uns neben den bereits etablierten Massenströmen wie AzV (Abfall zur Verwertung) verstärkt auf zukunftsfähige Stoffströme konzentrieren. Die für die Wertschöpfung benötigten Anlagen werden wir entsprechend ausbauen und zudem auch neue Anlagen errichten. Hierfür haben wir in unseren fünf Regionen Budget vorgesehen.

 

Was ändert sich bei den kommunalen Partnerschaften?

 

Kommunen fragen Digitalisierung und Smart Solutions in der Entsorgung immer stärker gezielt nach. Parallel steigen die gesetzlichen Anforderungen, zum Beispiel bei Genehmigungen oder beim Vergaberecht. ALBA will für beide Herausforderungen innovative Lösungen bieten – das macht uns als Dienstleister attraktiv. Wir werden deshalb unsere Kompetenzen durch gezielte Schulungen und auch unterstützende Software-Lösungen in diesem Bereich ausbauen. Auch werden wir unsere kommunalen Entsorgungskonzepte stärker im Kontext von Smart City weiterentwickeln, der Bedarf bei den Kommunen wird sich verstärken – vernetzte Behältertechnik oder Unterflur-Entsorgungssysteme sind hier erst der Anfang.

 

Gibt es Beispiele für solche Partnerschaften?

 

Es gibt viele erfolgreiche kommunale Partnerschaften in der ALBA-Welt: Aktuell haben wir 16 Gesellschaften, in denen wir zusammen mit der Kommune die Entsorgung sicherstellen – beispielsweise in der Uckermark, in Leipzig oder auch in Rostock. Der jüngste Zuwachs ist der Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein, wo wir ab April 2021 im Rahmen einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft die Entsorgung übernehmen. Wir wollen dort viele innovative Ideen voranbringen – wasserstoffbetriebene Fahrzeuge zum Beispiel sowie ein innovatives Behälteridentifikationssystem, mit dem genau nachverfolgt werden kann, wann welche Behälter geleert werden. Das wird sicher sehr spannend.

 

Herr Kröger, vielen Dank für das Gespräch.

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