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Sascha Meißner und Jens Thieme (v.l.)

„Wir geben den Branchenstandard vor“

Knapp zwei Jahre ist es her, da erblickte ALBAclick, das digitale Kundenportal der AEH, das Licht der Welt. Damals ein Riesenschritt in Richtung Digitalisierung bei ALBA. Mittlerweile gibt es nicht nur ein funktionierendes Portal mit tausenden zufriedenen Kundinnen und Kunden, sondern auch einen gut aufgestellten Onlineshop für Privat und Gewerbe. Doch alles kein Grund, sich zurückzulehnen: Das Team um WO-Vertriebschef Jens Thieme und Sascha Meißner, verantwortlich für Digitalisierung, hat noch viel vor. Ein Schulterblick.

Herr Thieme, Herr Meißner, lange nichts gehört!

Sascha Meißner (SM): Stimmt. In der Tat hatten wir alle Hände voll zu tun – hauptsächlich mit ALBAclick.

Jens Thieme (JT): Wir arbeiten mit Hochdruck daran, ALBA zum kundenfreundlichen digitalen Entsorger zu machen. Das ist unser vorrangiges Ziel und eine der Säulen im Rahmen der WO-Strategie – neben Wertschöpfungsvertiefung und dem Ausbau kommunaler Partnerschaften. Die Latte hängt also hoch.

Ein ambitioniertes Projekt …

JT: Absolut! Aber an Online führt kein Weg vorbei. Weder im Vertrieb noch sonst wo. ALBAclick hat insofern höchste Priorität.

SM: Der Bedarf liegt klar auf der Hand: Wer sich heute über Entsorgungsdienstleistungen informiert, schaut zuerst ins Internet. Und wer in seinem Unternehmen Entsorgungsprozesse zu managen hat, interessiert sich für eine komplett digitale Abwicklung und Auswertung. ALBAclick ist die Antwort auf beides. Mit dem Kundenportal richten wir uns an Bestandskunden aller Größenordnungen sowie Komplexitätsstufen und mit dem Webshop an Neukunden aus dem privaten und gewerblichen Bereich. Wir fahren sozusagen zweigleisig.

Wo stehen wir heute?

JT:  Das Portal war von Anfang an ein Erfolg. Unser ursprünglicher Anspruch war es, den Kundinnen und Kunden en eine One-Stop-Lösung zu bieten, mit der sie sämtliche Vorgänge mit wenigen Klicks jederzeit regeln können. Dazu gehören neben dem Zugriff auf Abfuhrkalender oder Rechnungsdokumente auch die Möglichkeit, Aufträge auszulösen oder die Abfallbilanz einzusehen. Mittlerweile sind einige tausend Kunden angeschlossen und auch die Funktionen des Portals haben sich stetig erweitert. Wir haben ein tolles, wettbewerbsfähiges Produkt, das einen echten Mehrwert bietet – nicht nur für die Kundinnen und Kunden, sondern auch für uns selbst, weil es unsere eigenen Abläufe vereinfacht und verbessert.

SM: Und natürlich entwickeln wir das Portal kontinuierlich weiter. Einen großen Schritt haben wir erst kürzlich mit dem „Design Refresh“ realisiert – dies verdanken wir vor allem unserem Kollegen Christian Sievers, der die Weiterentwicklung des Kundenportals in unserem Team koordiniert. Gleichzeitig wurde die SAP-Anbindung des Kundenportals vollzogen. Beides sind große Meilensteine, die wir im November erfolgreich fertiggestellt haben.

JT: Über 85 Prozent unserer Kundinnen und Kunden sind sehr zufrieden oder zufrieden mit dem Portal. Das hat eine Umfrage ergeben, die wir im Juni durchgeführt haben. Auch der Funktionsumfang muss sich vor dem Angebot des Wettbewerbes nicht verstecken – im Gegenteil wir geben hier den Branchenstandard vor.

Wie sieht es mit dem Webshop aus?

JT: Im Vergleich zum Portal steht der Shop noch ganz am Anfang – schließlich ist er im Mai 2021 erst gestartet. Schon ganz früh hat sich dabei gezeigt, dass wir mit dem Ansatz „mobile first“ genau richtig lagen. Über 80 Prozent der Bestellungen und Anfragen kommen von Handy oder Tablet. Daher wurde der Shop für diese Geräte vorrangig ausgelegt. Nicht vollständig erfüllt haben sich in den ersten Wochen und Monaten dagegen die hohen Umsatzerwartungen. Allerdings ist es uns schon im Juli gelungen ist, die Umsatzschwelle des Vorgängers „myALBA“ zu übertreffen. Nach unzähligen Analysen und Anpassungen, vor allem aber dank der großartigen Expertise von Britta Brozio, unserer neuen Online-Marketing-Kollegin, stehen die Zeichen nun mittlerweile eindeutig auf Wachstum.

SM: Am Ziel sind wir trotzdem noch lange nicht. Wir müssen noch immer viel ausprobieren, um den tollen Shop im Online-Dickicht auffindbar und attraktiv zu machen. Der beste Shop nützt nichts, wenn ihn die Zielgruppe bei Google und Co. nicht finden kann.

Welche Herausforderungen und Hürden gab es bisher?

JT: Die größte Herausforderung besteht aktuell darin, das Portal mit Leidenschaft an die Kundinnen und Kunden zu bringen – wir wollen möglichst viele an dieses fabelhafte Produkt anschließen und damit den Nutzungsgrad kontinuierlich erhöhen. An dieser Stelle sind die Vertriebs-Kolleginnen und -Kollegen in den Regionen gefordert. Rein aus der Zentrale heraus stehen wir auf ziemlich verlorenem Posten.

SM:  Außerdem: Mit der ERP-Harmonisierung, durch deren Abschluss alle ALBA WO-Gesellschaften künftig einheitlich mit SAP arbeiten, wird sich der Nutzungsgrad weiter erhöhen.

Wo sehen Sie den Vertrieb in vier Jahren?

SM: Wir sind fest davon überzeugt, dass sich die Aktivitäten immer mehr in Richtung digital verschieben werden. Dabei geht es aber nicht um ein Entweder-oder sondern um ein ergänzendes Nebeneinander von analogen und digitalen Kundenangängen. Unser neuestes Vorhaben ist die Einführung eines CRM-Systems, mit dem wir das Kundenmanagement und die Vertriebssteuerung bei ALBA deutlich verbessern möchten – ein Projekt, das insbesondere in unseren Regionen schon lange ganz oben auf der Wunschliste steht!

JT: Als Team ist es unser Anspruch, bis Ende 2025 so viel Wertbeitrag für ALBA zu generieren, dass wir es mit den analogen Vertriebsregionen aufnehmen können – „Digital Services“ wird damit zur sechsten WO-Region.

Vielen Dank für das Gespräch!

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