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„Wir wollen den Dialog weiter fördern“

Toll, mittel oder na ja: Die Mitarbeiter der ALBA Group haben ihren Vorgesetzten anonym die Meinung gesagt. Im Rahmen des großangelegten Vorgesetzten-Feedbacks haben rund 1.3000 Kolleginnen und Kollegen die Zusammenarbeit mit ihrem direkten Chef beurteilt.

Und jetzt? Was fangen wir mit den Ergebnissen an? Ein Gespräch mit den HR-Referentinnen Sophie Bogisch und Judith Bärmann.

 

Sophie Bogisch und Judith Bärmann

 

Frau Bogisch, Frau Bärmann, was sagen Sie zu den Ergebnissen? Können wir zufrieden sein mit unseren Vorgesetzten?

 

Bogisch: Ja, grundsätzlich können wir auf jeden Fall zufrieden sein. Die Ergebnisse zeigen, dass unsere Vorgesetzten zum Beispiel Raum für selbstständiges Arbeiten lassen und die Mitarbeiter dafür ausreichend Entscheidungsbefugnisse erhalten.

Bärmann: Einzelne Punkte zeigen allerdings noch Verbesserungsbedarf, zum Beispiel die regelmäßige Rückmeldung zur Arbeitsleistung, die rechtzeitige Weitergabe von Informationen oder auch das Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten.

 

Gibt es etwas, dass Sie überrascht hat?

 

Bogisch: Weniger überrascht als vielmehr gefreut hat uns, dass die überwiegende Mehrheit der Mitarbeiter sagt, ihre Chefin oder ihr Chef stehe hinter ihnen und ihrer Arbeit. Das ist ein wesentlicher Baustein für das Vertrauensverhältnis zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter/in und außerdem ein wichtiges Zeichen guter Führung.

 

Was ist überhaupt Sinn und Zweck des Vorgesetzten-Feedbacks? Was verspricht sich die ALBA Group davon?

 

Bärmann: Wir wollen den Dialog zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern weiter fördern. Neben dem jährlichen Mitarbeitergespräch, in dem der Mitarbeiter eine Rückmeldung erhält, geschieht dies umgekehrt beim Vorgesetzten-Feedback.

Bogisch: Konstruktives Feedback leistet einen wesentlichen Beitrag zur Zufriedenheit und Motivation – sowohl der Mitarbeiter als auch der Vorgesetzten. Dies zu fördern ist eines unserer zentralen Anliegen.

 

Neben der allgemeinen Auswertung für alle Unternehmen erhält jeder Vorgesetzte auch sein eigenes, individuelles Feedback, aus dem hervorgeht, wie sein Team die Zusammenarbeit beurteilt. Wie geht es dann weiter?

 

Bogisch: Wir empfehlen den Vorgesetzten, sich intensiv mit den Ergebnissen auseinanderzusetzen und diese auch im Team zu besprechen. Dabei soll natürlich kein Mitarbeiter im Nachgang Stellung nehmen müssen, wenn er dies nicht wirklich möchte – schließlich ist die Umfrage anonym. Darüber hinaus unterstützen wir als HR-Abteilung die Vorgesetzten bei Entwicklungsmaßnahmen und gehen auch aktiv auf diejenigen zu, deren Ergebnisse größeren Verbesserungsbedarf aufzeigen.

 

Bestimmt sind viele neugierig. Veröffentlichen Sie denn die Einzelberichte zu den einzelnen Chefs irgendwo?

 

Bärmann: Nein, das können und wollen wir nicht! Die Einzelberichte seiner Führungskräfte kennt lediglich der nächsthöhere Vorgesetzte, um auch von dieser Seite den Austausch zu den Ergebnissen sicherzustellen.

 

Was ist, wenn ein Vorgesetzter etwas verbessern möchte. Wie unterstützen Sie hier?

 

Bogisch: Erste Vorschläge und Handlungsempfehlungen finden sich bereits in den Einzelberichten. Alle weiteren Möglichkeiten, zum Beispiel Trainings oder Coachings, besprechen wir individuell.

 

Wird es das Vorgesetzten-Feedback jetzt regelmäßig geben? Was wünschen Sie sich dafür?

 

Bärmann: Das Vorgesetzten-Feedback soll es nun wieder regelmäßig geben – alle zwei Jahre. Dafür wünschen wir uns, dass die Beteiligung, die schon diesmal gut war, weiter steigt. Das wäre ein schöner Erfolg für uns!

 

Frau Bärmann, Frau Bogisch, vielen Dank für das Gespräch!

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